Herr der Ringe, Hobbit & Co.
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Die Freunde und Verwandte der Gefährten

Freunde und Verwandte der Ringgefährten:

Arwen

Elronds Tochter. Sie wurde im Jahre 240 des D. Z. geboren. Wie ihr Vater Elrond war auch sie eine Halbelbin. Daher mußte sie sich entscheiden, ob sie ein Elbin wird und damit unsterblich oder ob sie ein Mensch und damit sterblich wird. Aus Liebe zu Aragorn entschied sie sich für das sterbliche Dasein und starb ein Jahr nach Aragorns Tod im Jahre 121 des V. Z. in Lothlorien, wo sie vor langer zeit Aragorn die ewige Liebe geschworen hatte. Im Film ist Arwens Rolle viel größer als im Buch. Denn nicht Arwen, sondern Glorfindel findet Aragorn und die vier Hobbits kurz vor Bruchtal.

Weitere Infos über Arwen und Aragorn.

In der Verfilmung wird Arwen von Liv Tyler dargestellt.

Bilbo

Bilbo Beutlin der Ringfinder. Bis zu seinem 50. Lebensjahr lebte Bilbo ruhig und genügsam in Auenland. Doch Gandalf ahnte das Bilbo sich als nützlich erweisen wird und so begann alles. Mit Gandalf und den Zwergen hat Bilbo so einiges erlebt, aber was die meisten Folgen hat, ist die Tatsache das Bilbo den einen Ring gefunden und mit sich mitgenommen hat. Nach der Rückkehr in das Auenland veränderte sich einiges für Bilbo. Er war zwar bekannt und auch geachtet, aber nicht von den Hobbits in Auenland.

Nicht das man ihn gehasst hat, aber die allermeisten Hobbits waren der Meinung das er ein komischer Kauz ist der zu viel Kontakt mit „Ausländern“ hat. Und das kann nichts Gutes bedeuten. Außerdem wunderten sich viele woher Bilbo soviel Geld hat. Die Tatsache, dass er nicht heiratete und dadurch auch keine Kinder bekam sondern seinen Neffen Frodo adoptierte machte die anderen Hobbits nur noch stutziger. Einzig ein paar junge Hobbits interessierten sich für Bilbos Geschichten über Abenteuer und ferne Länder.

Fast sechzig Jahre lang behielt Bilbo den Ring bei sich bis er am 22. September 1401 A. Z. Auenland Richtung Bruchtal verließ. All seine Habe und den Ring vermachte er Frodo. Am Ende des D. Z. segelte Bilbo mit Frodo, Elrond, Galadriel und Gandalf nach Aman.

In der Verfilmung wird Bilbo von Ian Holm dargestellt.

Butterblume

Gerstenmann Butterblume ist der Wirt der Taverne bzw. Herberge „Zum Tänzelnden Pony“. Im Buch hat er eine viel größere Rolle als im Film. Er ist Gandalfs Freund und hält viel von Gandalf. Teils weil er Respekt und teils weil er Gandalf gern hat. Leider baut er ein Missgeschick und vergisst Frodo den Brief von Gandalf zu geben.

Celeborn

Celeborn (Silberbaum) ist Galadriels Ehemann. Er und Galadriel sind seit dem E. Z. verheiratet. Im Jahr 1981 des D. Z. kam er nach Lothlorien (wo Galadriel schon seit der Herstellung der Ringe lebte), um das dort lebende Elbenvolk vor der Vernichtung zu retten. Unter seiner Führung schlugen seine Krieger, während des Ringkrieges, drei mal feindliche Angriffe zurück und starteten anschließend einen Gegenangriff. Obwohl Galadriel nach dem Ringkrieg Mittelerde verließ, blieb Celeborn in Lothlorien. Einige Zeit später verließ er Lothlorien und ging nach Bruchtal zu Elronds Söhnen. Im Film ist Celeborn nur sehr kurz zu sehen.

In der Verfilmung wird Celeborn von Marton Csokas dargestellt.

Cirdan

Cirdan der Schiffbauer, der Hüter der grauen Anfurten in Lindon. Er hatte die Kontrolle über Schiffe denen es erlaubt war in den Alten Westen zu segeln. Cirdan ist ein sehr alter Elb, es wird vermutet, dass er als einer der ersten Elben auf die Welt kam. Er weiß sehr viel und agiert im Hintergrund. Er war es der in Gandalf einen Maia erkannte und ihm den Feuerring gab, weil er überzeugt war, daß nur auf Gandalf Verlaß sei. Ob und wann er in den Westen ging ist nicht niedergeschrieben.

Cirdan ist im Film im Prolog zu sehen, danke an die Leute die mich darauf aufmerksam gemacht haben.

In der Verfilmung wird Cirdan von Michael Elsworth dargestellt.

Elrond

Elrond (Sternendach) der Herr von Bruchtal und Schwiegersohn von Galadriel. Auch er ist ein alter Elb und geboren wurde er am Ende des E.Z. Zu seinen Vorfahren zählen auch Menschen und somit ist Elrond eigentlich ein Halbelb und im Gegensatz zu seinem Bruder Elros und seiner Tochter Arwen entschloß er sich für die Unsterblichkeit.

Elrond war eher ein Heiler, Gelehrter und Wahrsager als ein Krieger und trotzdem hat ihm Gil-gald einige male den Oberbefehl über die Truppen gegeben. Im Krieg des letzten Bündnisses war er Gil-galads Herold (Film Prolog; Elrond befehligt die Schützen) und mit Cirdan riet er Isildur den einen Ring zu vernichten. Nach dem Ringkrieg und der Hochzeit seiner Tochter verließ er Mittelerde um in den Alten Westen zu segeln.

In der Verfilmung wird Elrond von Hugo Weaving dargestellt.

Éomer

Éomer ist der ältere Bruder von Éowyn und der Neffe von König Theoden. Der Vater und die Mutter von Éomer und Éowyn starben sehr früh und die Kinder kamen dann von Folde (Ostmark; der östliche Teil von Rohan) zu Theoden nach Edoras (Hauptstadt von Rohan; zentral gelegen). Von seinem Vater hat Éomer auch seine Position geerbt. Éomer war der Feldmarschall der östlichen Mark und nach dem König und seinem Sohn Theodred der dritte Mann im Königreich. Als aber Theodred in der Schlacht an der Isenfurt und Theoden drei Wochen später vor Minas Tirith starb, wurde Éomer zum König von Rohan gekrönt.

Als der Ringkrieg vorbei war, heiratete er Lothirel, die Tochter des Fürsten Imrahil aus Dol Amroth (ein Vasallen-Fürstentum aus dem südlichen Gondor). Im alter von 93 Jahren starb, im Jahre 63. des V. Z., starb Éomer in Edoras. Aber er ging nicht alleine auf die lange Reise, denn sein alter Freund Merry wachte am Totenbett und verabschiedete sich von ihm, und erwies ihm damit die letzte Ehre.

Weitere Infos über Éomer und Eowyn.

In der Verfilmung wird Éomer von Karl Urban dargestellt.

Eowyn

Éowyn , die vier Jahre jüngere Schwester von Éomer und die Nichte von König Theoden. Lange Zeit hatte sie, wie ihr Bruder auch, darunter zu Leiden das Grima Schlangenzunge einen schlechten Einfluss auf Theoden hatte. Als sie Aragorn sah verliebte sie sich sofort in Ihn. Aber Aragorn erwiderte ihre Liebe nicht, denn sein Herz gehörte schon seit einer langen Zeit Arwen. In ihrem Gefühl verletzt, verkleidete sie sich als ein Kämpfer (Dernhelm), nahm Merry mit und ritt mit den Rohirrim Richtung Minas Tirith, mit der Absicht eines heldenhaften Todes zu sterben. Auf dem Schlachtfeld tötet sie, mit Hilfe von Merry, den Schwarzen Heerführer. Jedoch wird sie dabei schwer verletzt und kommt in den Schwarzen Atem. Aragorn kann die Wunden an ihrem Körper heilen, aber nur Faramir schafft es auch ihre Seelenschmerzen zu lindern und zu heilen, genau wie sie bei ihm. Die beiden heirateten und lebten in Ithilen.

Weitere Infos über Éomer und Éowyn.

In der Verfilmung wird Éowyn von Miranda Otto dargestellt.

Faramir

Der zweite Sohn des Truchsessen Denethor II von Gondor und der jüngere Bruder von Boromir. Bezüglich des Ringes hat Faramir viel weitsichtiger gehandelt als Boromir. Er ließ Frodo und Sam weitergehen und hat gar nicht erst versucht den Ring an sich zu nehmen. Dadurch, dass er sich öfters mit Gandalf unterhalten hat und sich auch für die alten Bücher, die Magie und die Elben interessiert hat, erwarb er sich einiges an Wissen, wofür sich Boromir eigentlich nie richtig interessiert hat. Dies war aber auch einer der Gründe, warum Denethor Boromir mehr mochte als Faramir, und er hat es auch nie bemüht diesbezüglich seine Gefühle zu verbergen.

Am 9 März 3019 D.Z., einen Tag nach dem Abschied von Frodo und Sam, wurden Faramir und seine Leute in schwere Kämpfe mit dem Feind verwickelt. Faramir wird schwer verwundet und kommt in den Dunklen Atem eines Ringgeistes (Nazgûl). Seine Männer bringen in nach Minas Tirith und sein Vater, schon von allen Sinnen verlassen, will in mit in den Feuertod ziehen. Nur dank Pippins Achtsamkeit und Beregonds Entschlossenheit hat Faramir überlebt. Nach der Schlacht heilt in Aragorn und Faramir ist körperlich auf dem Weg der Besserung. Doch seine Seele ist auf das tiefste verletzt. Genau so ergeht es auch Éowyn. Die Beiden lernen sich in den „Häusern der Heilung“ kennen und verlieben sich ineinander. Durch diese Liebe schöpfen sie neuen Lebensmut. Nach dem Ringkrieg ernennt Aragorn Faramir zum Fürsten von Ithilien, bestätigt ihn und seine Nachkommen im Amt als Truchsess. Kurze Zeit später heiraten Éowyn und Faramir in Edoras.

In der Verfilmung wird Faramir von David Wenham dargestellt.

Galadriel

Galadriel (Jungfrau mit dem schönen Haar) die Herrin von Lothlorien. Sie gründete im Jahre 2463 des D.Z. den Weißen Rat zu dem, neben ihr, noch Gandalf, Elrond, Saruman, Cirdan und einige andere hohe Elbenfürsten gehörten. Der Weiße Rat wurde einberufen um das Vorgehen gegen Sauron besser zu korrigieren. Galadriel war auch die Trägerin des weißen Ringes (Nenya; Ring des Wassers). Von ihr haben die Gefährten Geschenke bekommen welche sie bei der weiteren Reise beschützen sollten. Zwei Jahre nach der Hochzeit ihrer Enkelin Arwen mit Aragorn ging sie aus Mittelerde fort und segelte mit Gandalf, Elrond, Frodo und Bilbo in den Alten Westen wo sie auch geboren wurde. Die Rolle von Galadriel im Film hat mir sehr gut gefallen.

In der Verfilmung wird Galadriel von Cate Blanchett dargestellt.

Glorfindel

„Der Goldhaarige“. Über diesen Elben ist nicht viel überliefert. Von Elrond ausgesandt erreichte er Aragorn und die Hobbits (und nicht wie im Film Arwen) vor der Bruinen Furt. Auf dem weißen Pferd von Glorfindel ritt Frodo Richtung Bruchtal fort verfolgt von den schwarzen Reitern. Glorfindel war auch Elronds Heerführer in der Entscheidungsschlacht zwischen Angmar und Arnor (1975 D.Z.) und er war es auch der den Hexenönig vertrieben hat.

Hier einige weitere Infos zu Glorfindel von Maximilian (Sesshoumaru):

„Glorfindel ist einer der ältesten noch lebenden Elben in Mittelerde. Nachdem er in seinen frühen Jahren erfolgreicher Heerführer unter König Turgon von Gondolin war und bei dem Versuch eine Flüchtlingsgruppe vor einem Balrog zu schützen ums Leben kam, wurde er in Valinor (dem heiligen Land) wiedergeboren. Die Götter gaben ihm eine neue Hülle und erlaubten ihm, aufgrund seiner Verdienste und seinem reinen Herz, die Rückkehr nach Mittelerde. Dies geschah wahrscheinlich im Jahre 1000 des dritten Zeitalters zusammen mit Gandalf. Glorfindel führte die Streitmacht der Elben an, die dazu beitrug, Angmar in der Schlacht von Fornost eine Niederlage zu bereiten
(1975 D.Z.). Aus genau diesem Grunde hasste und fürchtete ihn der Nazgûl-Fürst. Im Jahre 3018 traf er Frodo und seine Gefährten auf ihrem Weg nach Bruchtal und beschütze den Ringträger indem er die Nazgûl an der Bruinenfurt bekämpfte (nicht Arwen wie im Film).

Glorfindel bedeutet im Sindarin Goldenhaar was vermuten lässt, dass er aus dem Hause Finafins stammte oder anderweitig mit den Vanyar verwandt war. Sein Reittier im dritten Zeitalter war das große, weiße Ross Asfaloth. Er war Herr des Hauses der goldenen Blume von Gondolin und einer der mächtigsten Elben in Mittelerde.“

Tom Bombadil

Tom, der kauzige Einsiedler, ist wenn nicht das letzte dann auf jeden Fall das größte Mysterium in Tolkiens Werken. Aber wer war dieser Mann der der Hobbittruppe zwei Mal das Leben gerettet hat? Ein Maiar? Ne, das glaube ich persönlich nicht. Denn nicht nur, daß ihn der Ring nicht interessiert hat, er hatte nicht einmal eine Wirkung auf ihn. Und Sauron wie Gandalf, beide waren Maiar, und auf beide hatte der Ring Wirkung. Ein Valar? Das erscheint mir eher als eine Erklärung, aber alle Valar waren in Valinor bzw. Aman. Und wenn er ein Valar war, dann welcher? Manche sagen es war Eru, aber auch wenn manches darauf deutet, finde ich es trotzdem weit hergeholt. Aber wir können uns trösten, denn nicht einmal die Elben und auch nicht Gandalf wußten wer Tom ist. Sie nannten ihn nur Iarwain Ben-adar (der älteste; der Vaterlose). Tom Bombadil ist und bleibt ein Mysterium und das war wahrscheinlich so gewollt von Tolkien.

Auf jeden Fall finde ich schade, dass Tom nicht im Film auftaucht. Versucht euch einfach mal einen Mann vorzustellen, der nur unwesentlich größer als die Hobbits war, mit gelben Stiefeln, blauer Jacke, Strohhut mit blauer Feder und roten Wangen, der pfeifend und singend durch die Gegend geht. Allerdings lebte Tom nicht ganz alleine. Seine Ehefrau Goldbeere behauptete er sei „Der Meister von Wald, Wasser und Berg“.

Baumbart

Baumbart war nicht nur der älteste sondern auch der Anführer der Ents (Baumhirten). Dadurch, daß die Ents zu den ältesten Völkern von Mittelerde gehörten, kann man sagen, dass Baumbart auch einer der ältesten Personen in Mittelerde war. Baumbart war etwa 4m groß und hatte enorme Kräfte. Sein Aussehen hatte in gewisser Weise etwas menschenähnliches, aber wenn er ruhte konnte man an ihm vorbeigehen und ihn für ein alten Baum halten. Trotz ihrer enormen körperlichen und geistigen Kräfte standen die Ents auf dem verlorenen Posten. Denn die Entfrauen verschwanden, die Ents hatten Nachwuchsprobleme, und die Rodung der Wälder schreitete immer mehr voran. Diese Traurigkeit und Melancholie kann man, meiner Meinung nach, in der Art wie Baumbart redet, erfühlen.

Weiterführende Literatur

Die Filme

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