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Tolkien, der Film

Von Vlad am 28. November 2019 um 14:40

Wir haben vor etwa drei Wochen den Film über J. R. R. Tolkien 🛒 gesehen. Kurzgefasst, kann ich den Film folgendermaßen klassifizieren:

Ein schöner Film, der der Person Tolkien und vor allem seinem Schaffen leider nicht gerecht wird.

Der Film geht mit 108 Minuten auf viele Aspekte des Lebens von Tolkien ein, aber es kratzt lediglich an der Oberfläche.

Es werden die schönen Landschaften aus seiner Kindheit gezeigt, der frühe Tod seiner Eltern kurz thematisiert, seine Liebe zu seiner späteren Frau Edith in schönen und die Geschehnisse des Ersten Weltkriegs in düsteren Bildern gezeichnet.

Aber all das greift zu kurz und da können die guten Leistungen der Schauspieler leider auch nicht viel retten. Viele der Anspielungen aus dem Film sind nur für Leute zu erkennen, die die Werke und vor allem die biografischen Details aus dem Leben von Tolkien kennen.

Die gut informierten Tolkien-Fans erkennen die schönen englischen Landschaften aus dem Film in Auenland wieder. Die Beziehung zwischen Tolkien und dem jungen Soldat bzw. Unteroffizier aus dem Film erinnern an Frodo und Sam, die Liebe zwischen Tolkien und Edith findet sich in der Beziehung zwischen Beren und Lúthien oder Aragorn und Arwen wieder usw.

Der Film versucht die komplette Palette an Aspekten zu thematisieren, scheitert aber daran und endet dann auch noch Jahre bevor Tolkien den Hobbit veröffentlicht hatte.

Ich denke es wäre besser gewesen, wenn sich der Film 🛒 auf einige der Aspekte konzentriert und diese dann tiefer behandelt hätte. Und hier gäbe es einiges was man tiefer beackern kann:

  • Der Erste Weltkrieg als Katalysator
  • Seine Liebe zu Edith
  • Sein Sprachtalent
  • Die Jahre an denen er am Hobbit schrieb
  • Die Entdeckung seiner Werke in den 1960ern bei den damaligen US-Studenten und einiges mehr

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