Herr der Ringe, Hobbit & Co.
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Die Gefährten: 1. Teil des Herr der Ringe Kinofilms

Herr der Ringe Film: Die Gefährten (verlängerte Version)

Die Gefährten (längere Version)

So, nun hier meine 3 Cents zu dem Film. Ich habe schon sehr lange auf eine richtige Verfilmung von Herr der Ringe gewartet. Klar, es gab schon vorher, in den 70ern, einen Zeichentrick. Nur wurde dieser nie beendet. Mitten in der Schlacht von Helms Klamm hörte er auf. Seit vielen Jahren kenne ich den Zeichentrick und das Buch und eine gut gelungene Verfilmung wäre wie ein Sahnehäubchen auf einem sonst sehr leckeren Kuchen (*lol* gar nicht mal so ein schlechter Vergleich).

Als ich damals erfuhr, dass Herr der Ringe wieder verfilmt wird, habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind, das sein lange verlorenes Spielzeug wiedergefunden hat. Aber ich war auch in Sorge. Was wenn ihnen in der Mitte das Geld ausgeht? Was wenn es ein totaler Mist wird? etc.

Daraufhin entschied ich mich mir selber einzureden, dass der Film auf jeden Fall schlecht wird. Ja, es klappte, ich wartete auf einen sehr schlechten Film und auch die Trailer und die Gespräche um den Film ließen mich relativ kalt. Weil ich ja wusste, dass der Film ein großer Flopp sein würde. Diese Einstellung hat den Vorteil, dass wenn der Film tatsächlich schlecht sein sollte ich nicht enttäuscht bin. Wenn der Film allerdings gut wird, dann ist es um so besser, denn man hat ja einen schlechten Film erwartet.

So kam der besagte Tag und ich ging in das Kino mit der Meinung einen schlechten Film zu schauen. Und was soll ich sagen, der Film war einfach überwältigend und ich war begeistert. Klar, der Film unterscheidet sich in einigen Punkten von der Buchvorlage. Auch ich fand es schade, dass Tom Bombadil und Goldbeere – eine meiner Lieblingsstellen im Buch – nicht mal erwähnt wurden.

Aber ein Film ist eigentlich immer die Sichtweise des Regisseurs von der Buchvorlage. Zudem hat man als Regisseur Vorlagen, die man erfüllen muss. Ein Film darf nicht zu lang sein, sonst gehen die meisten Leute nicht hin. Ein Film sollte ein möglichst breites Publikum ansprechen, etc. Und daher musste man einiges von der Buchvorlage umändern, weglassen oder ganz neu machen. Ich finde, dass Peter Jackson, trotz des relativ engen Korsetts, die Geschichte sehr gut umgesetzt hat.

Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass man das Buch auf jeden Fall lesen sollte, um den Film vollständig zu verstehen. Denn ich habe mich mit einigen Leuten unterhalten die zwar den Film gesehen, aber nicht das Buch gelesen haben. Und sie hatten einige Probleme eine richtige Handlung zu erkennen.

Die Filme in längerer Fassung

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